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Finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten bieten sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen die Möglichkeit, angestrebte Weiterbildungen zu realisieren und in die eigene berufliche Zukunft oder das Unternehmen zu investieren.

Sprechen Sie uns gerne an – wir informieren Sie umfassend über die für Sie in Frage kommenden Fördermöglichkeiten.

Wir haben Ihnen hier einen Überblick über mögliche Förderungen zusammengefasst

Weiterführende Informationen zu den einzelnen Fördermöglichkeiten, Kontaktadressen und dazugehörige Informationsflyer etc. finden Sie auf unserer Homepage www.zabhannover.de.

Förderungen für Privatpersonen (Arbeitnehmer):

  1. Begabtenförderung/ Weiterbildungsstipendium

  • fördert talentierte und motivierte Berufseinsteiger in den Gesundheitsberufen unter 27Jahren
  • Voraussetzung ist eine Berufsabschlussprüfung mit besser als „gut“ (1,9 oder besser) sowie ein Beschäftigungsverhältnis von mind. 15 Wochenstunden
  • innerhalb des Förderzeitraums von bis zu drei Jahren können insgesamt 7.200 Euro an Zuschüssen beantragt werden
  • förderungswürdig: Weiterbildungen im Bereich der Gesundheitsberufe, fachübergreifende Weiterbildungen, Betriebswirt, Fachwirt etc.
  • einkommens- und vermögensunabhängig
  • nicht rückzahlungspflichtig
  • muss vor Beginn der Weiterbildung beantragt werden, Anmeldeschluss ist der 15. Februar des jeweiligen Jahres
  1. Förderung nach dem Aufstiegsförderungsgesetz (AFBG) – Aufstiegs-BAföG

  • für berufliche Aufstiegsfortbildung mit öffentlich-geregelter Prüfung und Mindeststundenzahl von 400 Ustd. (z.B. Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege)
  • Zuschuss 40% (nicht rückzahlungspflichtig)
  • 60% zinsgünstiges Darlehen (muss nicht in Anspruch genommen werden), davon 40% Erlass bei Nachweis des erfolgreichen Abschlusses
  • alters-, einkommens- und vermögensunabhängig
  • sollte 3 Monate vor Beginn der Weiterbildung beantragt werden, aber auch noch im Verlauf möglich
  1. Bildungsprämie/ Prämiengutschein

  • Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Richtet sich vor allem an Erwerbstätige, die bisher aus finanziellen Gründen auf Weiterbildung verzichtet haben
  • Besteht aus a) dem Prämiengutschein und b) dem Weiterbildungssparen (Spargutschein) sowie einer verpflichtenden vorgeschalteten Prämienberatung
  • Prämiengutschein für Erwerbstätige (mind. 15 Std. pro Woche) mit einem zu versteuerndem Jahreseinkommen von maximal  20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro)
  • umfasst ausschließlich die Förderung der reinen, von der teilnehmenden Person gezahlten Veranstaltungsgebühren (inkl. MwSt.) – keine Nebenkosten (z.B. Anfahrt, Verpflegung oder Übernachtung)
  • Pro Person kann je Kalenderjahr ein Prämiengutschein ausgestellt werden.
  • Zuschuss von 50% der Weiterbildungskosten, maximal 500,00€
  • der Eigenanteil (50%) muss vom Teilnehmer selbst bezahlt werden (kann nicht vom Arbeitgeber übernommen werden!)
  • zum Zeitpunkt des Beratungsgespräches darf noch keine Anmeldung/ Rechnungsstellung für die Maßnahme erfolgt sein
  1. Bildungsurlaub

  • Niedersächsische Arbeitnehmer/innen haben im laufenden Kalenderjahr Anspruch auf 5 Tage bezahlte Freistellung für die Teilnahme an Bildungsveranstaltungen nach dem Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetz
  • Die Anerkennung der Bildungsveranstaltung nach dem Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetz muss durch eine Bestätigung des Weiterbildungsanbieters beim Arbeitgeber mit geplantem Zeitraum im Rahmen der Beantragung eingereicht werden (vier Wochen vorher)
  • anerkennungsfähig sind in drei- bis fünftägige Veranstaltungen mit jeweils 8 Unterrichtsstunden
  1. Steuerliche Absetzbarkeit von Weiterbildungskosten

  • Weiterbildungskosten können bei den Einnahmen aus nicht selbstständiger Arbeit als Werbungskosten abgesetzt werden
  • Für die steuerliche Anerkennung der Weiterbildungskosten ist eine Darlegung des beruflichen Zusammenhangs von Vorteil.
  • Typische Weiterbildungskosten sind zum Beispiel: Kursgebühren, Prüfungsgebühren, Fahrtkosten, Übernachtungskosten, …
  • Für die Fortbildung angeschaffte Gegenstände, können wie Arbeitsmittel abgesetzt werden. Dazu zählen z.B.: Fachliteratur, Arbeitsmittel, …

Förderungen für Unternehmen (Arbeitgeber)

WiN – Weiterbildung in Niedersachsen

  • Antragstellung durch Arbeitgeber für Beschäftigte aus Unternehmen mit Betriebsstätten in Niedersachsen und Betriebsinhaber/innen von Unternehmen in Niedersachsen unter 50 Beschäftigten
  • umfasst eine Förderung für Weiterbildungsmaßnahmen einschließlich der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie der Ausgaben für Freistellung etc.in Form eines Zuschusses bis zu 50%, mind. 1000 Euro bei einer maximalen Laufzeit von 36 Monaten
  • über die Höhe der Förderung entscheidet die regionale Anlaufstelle (Investitions- und Förderbank (NBank) in Hannover) im Rahmen der Antragstellung und -bearbeitung.
  • Vorrangig gefördert wird aktuell nur noch das Programmgebiet „Übergangsregion (ÜR) Lüneburg“. Zu diesem Gebiet gehören u.a Celle, Uelzen, Heidekreis, Verden, Rotenburg-Wümme, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Harburg, Stade, Cuxhaven und Osterholz.
  • Für das Gebiet „Stärker entwickelte Region“ (SER) sind jetzt keine Fördermittel mehr verfügbar. Zu diesem Gebiet gehören die Regionen Braunschweig, Leine-Weser und Weser-Ems. Die Förderung betrieblicher Weiterbildungen wird in dieser Region künftig für Kleinstunternehmen mit Landesmitteln fortgesetzt. Informationen sind bei der NBank erhältlich.
  • Die Förderung muss vor Beginn der Weiterbildung beantragt werden und wird nach Beendigung der Weiterbildung unter Vorlage sowie Prüfung der Verwendungsnachweise ausgezahlt
  • Eine verbindliche Anmeldung an der Weiterbildungsmaßnahme vor Erhalt der Bewilligung seitens der NBank gilt dabei nicht als vorzeitiger Maßnahmenbeginn. Es besteht kein Anspruch auf die Gewährung einer Zuwendung. Somit erfolgt die verbindliche Anmeldung an der Weiterbildungsmaßnahme nebst evtl. Vorauszahlungen der Lehrgangsgebühren ausschließlich auf eigenes Risiko. Eine Förderverpflichtung kann daher aus einer rechtzeitigen Antragstellung heraus nicht abgeleitet werden.
  • Aufgrund der besonderen Bedeutung der Zuordnung zu den einzelnen Programmgebieten (förderberechtigten Landkreisen) empfehlen wir dringend eine Kontaktaufnahme mit der NBank zur Beratung vor Antragstellung.

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