Pflegekompetenz auch bei Ihnen vor Ort

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Alle Inhouse-Fortbildungen im Überblick

Zielgruppe: Pflegekräfte

Dekubitalgeschwüre sind immer noch eine häufige Komplikation bei pflegebedürftigen Menschen. Neben den Schmerzen und Einschränkungen, welche die Betroffenen erdulden müssen, fallen therapiebedingte Kosten an, die sowohl für sie als auch für die Krankenkassen eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen. In diesem Seminar werden den Teilnehmer/innen Inhalte des nationalen Expertenstandards zur Dekubitusprophylaxe vermittelt. Neben dem Erkennen von Risikofaktoren und geeigneten Maßnahmen der Prophylaxe werden auch Interventionen bei Bestehen eines Dekubitus und haftungsrechtliche Aspekte thematisiert.

Inhalte
• Der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe
• Gradeinteilung eines Dekubitus
• Risikofaktoren
• Haftungsrechtliche Aspekte
• Einschätzung des Dekubitus-Risikos
• Dekubitusprophylaxe
• Implementierung des Expertenstandards in der Praxis

Zielgruppe: Pflegekräfte

Akute und chronische Schmerzen haben Auswirkungen auf das physische, psychische und auch das soziale Befinden der Betroffenen. Die negativen Auswirkungen von Schmerzen reichen von einer momentanen Belastung und Beeinträchtigung der Lebensqualität bis zu lang andauernden Einschränkungen
der Qualität der gesamten Lebenssituation. Zudem können sie erheblichen Einfluss auf den Heilungsprozess haben (vgl. DNQP 2011). Das Seminar vermittelt fachliche und methodische Kenntnisse um ein adäquates Schmerzmanagement durchführen zu können. Die Teilnehmer/innen werden in die Lage versetzt, durch ihr Handeln und ihre Interaktion auf das Schmerzerleben der Bewohner/innen bzw. Klienten/innen Einfluss zu nehmen und es aktiv und positiv mitzugestalten.

Inhalte
• Einführung Expertenstandard
• Ursachen und Entstehung von Schmerz
• Definition akute und chronische Schmerzen
• Schmerzformen
• Methoden der Schmerzerfassung
• WHO-Stufenschema
• medikamentöse Therapie
• alternative Schmerztherapie
• Erstellung eines Behandlungsplans
• Evaluation des Schmerzmanagements
• Implementierung des Expertenstandards

Zielgruppe: Pflegekräfte

Mangelernährung bei Patienten/innen oder Bewohner/innen ist ein Problem, mit dem professionell Pflegende häufig konfrontiert werden. Die Ursachen sind vielschichtig, die Auswirkungen physisch und psychisch gravierend. Durch das rechtzeitige Erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen, können die Gesundheit und die Lebensqualität der Betroffenen erhalten werden. Der nationale Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung” formuliert Ziele und Maßnahmen im Bereich der Struktur-, der Prozess- und der Ergebnisqualität, bezogen auf eine alters- und bedarfsgerechte Ernährung im stationären Bereich.

Inhalte
• Ernährung im Alter
• Ursachen und Folgen einer Mangelernährung
• Assessments zur Erhebung des Ernährungszustandes
• Bewährte Gegenmaßnahmen
• Pflegeplanung bei Mangelernährung
• Implementierung des Expertenstandards

Zielgruppe: Pflegekräfte

Nach Schätzungen von Fachexperten/innen leiden in der Bundesrepublik Deutschland ca. drei bis vier Millionen Menschen an chronischen Wunden. Der Expertenstandard fokussiert mit der Versorgung von Menschen mit Dekubitus, diabetischem Fußsyndrom und gefäßbedingtem Ulcus Cruris die Wundsituationen, mit denen Pflegekräfte in ihrem Berufsalltag am häufigsten konfrontiert sind. Mit jeder chronischen Wunde sind neben körperlichen Beeinträchtigungen (z.B. Schmerzen) auch Einschränkungen der Selbstständigkeit und des sozialen Lebens verbunden. Deshalb muss ein optimaler Heilungsverlauf (soweit beeinflussbar) angestrebt werden. In diesem Seminar soll der Blick auf die Anpassungen am Expertenstandard und der Kommentierungen gelenkt werden, um die Veränderungen für die pflegerische Versorgung abschätzen zu können.

Inhalte
• Arten von chronischen Wunden (Entstehung, Verlauf, Symptomatik)
• Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen
• Assessment chronischer Wunden
• Wundmanagement
• Psychologische Aspekte im Umgang mit Menschen mit einer chronischen Wunde
• Veränderungen im Vergleich zum bisherigen Expertenstandard
• Auswirkungen der Neuerungen und Anpassungen für die pflegerische Wundversorgung

Zielgruppe: Pflegekräfte

Jeder Mensch hat grundsätzlich das Risiko zu stürzen. Bei älteren Menschen besteht jedoch häufig ein erhöhtes Sturzrisiko, weil sie aufgrund von körperlichen Gebrechen und einem reduzierten Reaktionsvermögen auf Gefahrensituationen oder in einer Sturzsituation nicht wie früher reagieren können. Die Folgen sind daher oft  schwerwiegender als bei jungen Menschen und reichen von Prellungen, Verstauchungen und Frakturen bis hin zum Tod. Aber ein Sturz kann auch psychische Folgen haben. Die Betroffenen können das Vertrauen in ihre eigene Bewegungsfähigkeit verlieren, was zu einer eingeschränkten Mobilität (mit den entsprechenden gesundheitlichen und sozialen Folgen) führen kann. Im Seminar werden den Teilnehmer/innen die Grundlagen des Expertenstandards vermittelt. Neben dem Fachwissen zum Thema werden sie für die Situation der Betroffenen sensibilisiert und ermutigt, die Gradwanderung zwischen dem Bestreben nach Sicherheit und der Einschränkung von Lebensqualität in jedem Fall individuell zu betrachten.

Inhalte
• Auswirkungen von Stürzen für ältere Menschen
• Rechtliche Aspekte
• Personen-, umgebungs- und medikamentenbezogene
Risikofaktoren
• Einschätzung des Sturzrisikos
• Maßnahmen zur Sturzprophylaxe
• Implementierung des Expertenstandards

Zielgruppe: Pflegekräfte

Fehlende oder eingeschränkte Mobilität wird von vielen Betroffenen als eine wesentliche Beeinträchtigung für die eigene Selbstständigkeit und unabhängige Lebensführung beschrieben. Wenn die Fähigkeit zur Fortbewegung oder die Möglichkeit, selbstständig eine Positionsveränderung des Körpers vorzunehmen, verlorengeht oder eingeschränkt ist, ergibt sich daraus in der Regel auch langfristig die Inanspruchnahme von Pflege bzw. eine entstehende Pflegebedürftigkeit. Mobilitätsfördernde Maßnahmen tragen somit unmittelbar zum Erhalt der Selbstständigkeit der Betroffenen bei und haben darüber hinaus eine wesentliche Bedeutung im Rahmen der Sturz-, Kontrakturen-, Thrombose-, Pneumonie-, Dekubitus – oder auch der Obstipationsprophylaxe. Beim bisherigen Entwurf handelt es sich um den ersten in Auftrag gegebenen Expertenstandard zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege nach § 113 a SGB XI. Dieser Expertenstandard wird laut Gesetz vom Spitzenverband der Pflegekassen und den maßgeblichen Verbänden der Leistungserbringer auf Bundesebene beschlossen und wird nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger für alle zugelassenen Einrichtungen unmittelbar verbindlich.

Inhalte
• Einschätzung der vorhandenen Mobilität sowie möglicher Probleme und Ressourcen im Zusammenhang mit der Mobilität
• Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Mobilität
o Einzel- und Gruppeninterventionen
o mobilitätsfördernde Aspekte in Alltagshandlungen
o mobilitätsfördernde Aspekte in alltäglichen pflegerischen Maßnahmen
o Gestaltung der räumlichen Umgebung und Hilfsmitteleinsatz
• Bedeutung von Information, Beratung und Anleitung des pflegebedürftigen Menschen und ggf. seiner Angehörigen
• Implementierung des Expertenstandards in der Praxis
• Praktische Umsetzung

Zielgruppe: Pflegekräfte

Als Kontraktur wird die Bewegungseinschränkung eines Gelenkes bezeichnet, welche bis zur Gelenkversteifung reichen kann. Verursacht wird sie durch die Verkürzung von Muskeln, Bändern und Sehnen, bedingt durch mangelnde Bewegung. In diesem Seminar erhalten die Teilnehmer/innen Fachwissen zur Kontrakturenprophylaxe. Sie erhalten Anregungen, ihre getroffenen Maßnahmen adäquat in der  Pflegedokumentation festzuhalten. Praktische Übungen, die unkompliziert und schnell in die täglichen pflegerischen Abläufe eingebaut werden können, runden das Seminar ab.

Inhalte
• Anatomie und Physiologie der Gelenke
• Entstehungsursachen von Kontrakturen
• Maßnahmen der Prophylaxe
• Maßnahmen bei bereits bestehenden
Bewegungseinschränkungen
• Welche Maßnahmen sind kontraindiziert?
• Darstellung der Maßnahmen in der
Pflegedokumentation
• praktische Übungen

Zielgruppe: Pflegekräfte

Die Bewegungsfähigkeit hat für die Gesundheit eines Menschen große Bedeutung. Mangelnde Bewegung erhöht das Risiko für Folgeschäden wie Kontrakturen oder Hautdefekte stark. Insbesondere zur Dekubitusprophylaxe ist eine regelmäßige
Lagerung von immobilen Pflegebedürftigen wichtig. Aber auch die Förderung der Selbstwahrnehmung oder die Vermeidung von Schmerzen können wichtige Ziele darstellen. Bei Bewohnern/innen oder Patienten/innen, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Körperposition zu verändern und vielleicht nicht einmal mehr verbal kommunizieren können, ist eine korrekte Lagerung besonders wichtig. Die Lagerung von Bewohnern/innen oder Patienten/innen ist schwere körperliche Arbeit. Zur eigenen Gesunderhaltung ist dabei das rückenschonende Arbeiten sehr wichtig. Unter zeitlichem Druck fallen viele Pflegekräfte schnell wieder in ungesunde Bewegungsmuster zurück. Ziel der Fortbildung ist es, die Lagerungstechniken korrekt anzuwenden, sowie diese rückenschonend durchführen zu können. Dabei sollen die Teilnehmer/innen erleben, dass rückenschonendes Arbeiten in vielen Fällen gar nicht mehr Zeit kostet.

Inhalte
• Indikationen für Lagerung
• Lagerungstechniken und deren Einsatz
o Oberkörperhochlagerung
o 30-Grad-Lagerung
o 135-Grad-Lagerung
o V-A-T-I-Lagerung
o Mikrolagerung
o Nest-Lagerung
• Rückenschonende Durchführung von Lagerungen
• Nutzung von Hilfsmitteln
• praktische Übungen am Pflegebett

Zielgruppe: Pflegekräfte

Das zentrale Thema von Kinaesthetics (Kinästhetik) ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Bewegung in alltäglichen Aktivitäten. Die Qualität unserer  Bewegungsmuster hat einen erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheit. Insbesondere beruflich Pflegende können durch falsche Bewegungsmuster erhebliche gesundheitliche Schäden erleiden. Mit Kinaesthetics können Pflegende die Qualität der eigenen Bewegung, den persönlichen Handlungsspielraum und die Anpassungsfähigkeit im (Pflege-) Alltag bearbeiten. Die bewusste Sensibilisierung der Bewegungswahrnehmung hilft, die Selbstständigkeit pflegebedürftiger Menschen zu unterstützen und für sich selbst körperliche Entlastung zu finden. In Einzelerfahrung wird die Aufmerksamkeit auf Unterschiede in der eigenen Bewegung gelenkt. Partnererfahrung ermöglicht das Wahrnehmen von Unterschieden in der eigenen Bewegung während der Interaktion mit einem anderen
Menschen. Die Anwendungserfahrung erfolgt an konkreten Beispielen aus dem Berufsalltag. Es können auch einzelne Tage als Inhouse-Seminar gebucht werden. Das Seminar ist als Bildungsveranstaltung nach dem Bildungsurlaubsgesetz anerkannt.

Inhalte
• Theoretische Grundlagen der Kinästhetik
• Funktionale Anatomie
o Eigenerfahrung
o Partnerübungen
• Menschliche Bewegung
• Übungen von praktischen Anwendungen
(z.B.: Umlagerungen, Mobilisation auf die Bettkante, in den Stuhl/Rollstuhl, Transfer von Pflegebedürftigen mit Hemiplegie oder Amputationen etc.)
• Diskussion und Bearbeitung von Fallbeispielen
• Kinästhetische Waschungen und Möglichkeiten der „Bewegten Lagerung“

Zielgruppe: Pflegekräfte

Das Bobath-Konzept ist ein Bewegungstherapeutisches Behandlungskonzept für Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen aufgrund einer neurologischen Funktionsstörung. Ziel der Behandlung ist die Optimierung der motorischen Funktionen. Als 24-Stunden-Konzept gedacht, kommt der Interdisziplinären
Zusammenarbeit zwischen Therapeuten und Pflegekräften eine große Bedeutung zu. Das praxisnahe Seminar stellt das Bobath-Konzept vor, vermittelt aber vor allem konkrete Anwendungsmöglichkeiten im Alltag. Dabei steht vor allem auch der Aspekt der Umsetzbarkeit in den vorhandenen Rahmenbedingungen im
Vordergrund.

Inhalte
• Vorstellung des Bobath-Konzeptes
• Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit für den Erfolg des Konzeptes
• Förderung des Pflegebedürftigen in zentralen pflegerischen Situationen wie der Mobilisation oder der Lagerung
• Praktische Übungen

Zielgruppe: Pflegekräfte

Menschen mit Wahrnehmungsstörungen, hervorgerufen durch Krankheit, Alter, Behinderung oder Traumata, benötigen eine spezielle „Ansprache“ im Pflegeprozess. Eine ganzheitliche Wahrnehmung wird über alle Sinneskanäle ermöglicht. Positive Impulse werden durch positive Reaktionen beantwortet, so wird die Pflege und Therapie zu einem Erfolgserlebnis. Der heutige Arbeitsalltag ist durch Zeitdruck geprägt und das pflegerische wie auch das therapeutische Personal hetzt von einer Patientin/einem Patienten zum nächsten. Nicht nur die Bedürfnisse der zu Pflegenden bleiben dabei oft auf der Strecke. Ein Ziel dieses Seminares ist es, auch in vorgegebenen Zeitfenstern eine sinnvolle Betreuung aufzubauen, die sowohl den Patientinnen/Patienten als auch den Therapeutinnen/ Therapeuten und Pflegenden gut tut. Mit Hilfe der Basalen Stimulation können Vertrauen und Geborgenheit geschaffen sowie Schmerzen und Ängste gelindert werden. Das Seminar ist als Bildungsveranstaltung nach dem Bildungsurlaubsgesetz anerkannt.

Inhalte
• Theoretische Einführung in das Konzept
• Sinnessysteme/ Wahrnehmungsbereiche und ihre Aufgaben
• Grundlagen Neurologie
• Selbsterfahrung in einem somatischen und haptisch– taktilen Bereich
• Kommunikation in der Pflege
• Umsetzungsstrategien im vorhandenen Zeitfenster

Zielgruppe: Pflegekräfte

Sowohl im stationären als auch im ambulanten Betreuungs- und Pflegealltag kann es immer wieder zu Notfallsituationen kommen, wenn betagte Senioren an akuten oder chronischen Krankheiten leiden oder Gefahrensituationen nicht mehr richtig einschätzen können. Mitarbeiter/innen in Pflegeeinrichtungen müssen im Notfall schnell und richtig handeln und reagieren können. Dabei ist es von großer Bedeutung, das Handeln bei medizinischen Notfällen regelmäßig zu schulen und zu trainieren, damit die Mitarbeiter auch mit seltenen Situationen richtig umgehen können. Handlungskompetenz bei Notfällen repräsentiert Ihr Unternehmen in
der Öffentlichkeit und bei Kooperationspartnern! Deshalb ist eine qualitativ hochwertige Grundversorgung des Notfallpatienten durch Ihre Pflegekräfte vor Ort sehr wichtig. Nach den aktuellen Qualitätsprüfungs-Richtlinien (QPR) reichen
Verfahrensanweisungen zum Thema „Erste Hilfe“ nicht aus. Schulungen in Erster Hilfe und zum Verhalten in Notfallsituationen müssen in regelmäßigen Abständen von nicht mehr als zwei Jahren durchgeführt werden und nachgewiesen werden. In diesem Seminar werden wesentliche Notfallsituationen, die im Pflegealltag  vorkommen können, behandelt und die richtige Reaktionsweise eingeübt.

Inhalte
• Auffinden einer Person
• Lebensrettende Sofortmaßnahmen
o Herzdruckmassage
o Beatmung
o Stabile Seitenlage
• Blutungen
• Anzeichen für bzw. Sofortmaßnahmen bei:
o Schock
o Knochenbrüche, Gewebsverletzungen
o Verbrennungen
o Krampfanfall
o Hypo-/Hyperglykämie
o Herzinfarkt
o Schlaganfall

Zielgruppe: Pflegekräfte

Nach Schätzungen von Fachexpertinnen/-experten leiden in der Bundesrepublik Deutschland ca. drei bis vier Millionen Menschen an chronischen Wunden. Die Versorgung dieser Wunden stellt in der Pflegepraxis oftmals eine große Herausforderung dar. Auch bei Einbeziehung einer/eines internen oder externen Wundexpertin/-experten müssen examinierte Pflegekräfte eine Wundversorgung fachgerecht und hygienisch einwandfrei durchführen und dokumentieren können.
In diesem praktisch orientierten Seminar sollen die Grundlagen der Wundversorgung für die alltägliche Pflegepraxis vermittelt werden.

Inhalte
• Einführung chronische Wunden
• Produktschulung
• Materialkunde
• Anwendung der verschiedenen Wundversorgungsmaterialien
• Maßnahmen zum Wundrandschutz und zur Hautpflege
• Durchführung eines Verbandwechsels unter Berücksichtigung der hygienischen Aspekte
• Fachgerechte Wunddokumentation

Zielgruppe: Pflegekräfte

Die Kompressionstherapie ist die Basistherapie für Patientinnen/ Patienten mit Erkrankungen der venösen Blutgefäße und des Lymphsystems. Verschiedene Formen der Kompressionstherapie sind häufig Gegenstand der Verordnung
häuslicher Krankenpflege. In diesem praktisch orientierten Seminar werden die Grundlagen der fachlich korrekten Kompressionstherapie vermittelt und deren Durchführung geübt.

Inhalte
• anatomische und physiologische Grundlagen
• Grundlagen der Kompressionstherapie
• Kompressionsstrümpfe (Indikation/Kontraindikation, Materialkunde, Anlegen,
Anziehhilfen)
• Kompressionsverbände (Indikation/Kontraindikationen, Materialkunde, Wickeltechniken)
• Praktische Übungen mit Kompressionsstrümpfen und –verbänden

Zielgruppe: Pflegekräfte

Angehörige sind für pflegebedürftige Menschen häufig die wichtigste Ressource. Doch wie sehen wir sie? Als Störfaktor, als Beobachter/innen, als Beschwerdeführer  /innen….? Was können wir tun, um einen guten Kontakt zu ihnen aufzubauen und eine gute Beziehung zu pflegen? Angehörige brauchen mindestens genauso viel Transparenz in Bezug auf das Befinden des pflegedürftigen Menschen, wie die/ der Pflegebedürftige selbst.

Inhalte
• Reflektion der eigenen Rolle im täglichen Alltag
• Umgang mit Angehörigen
• Möglichkeiten der gemeinsamen Arbeit im Pflegeprozess

Zielgruppe: Pflegefachkräfte, Pflegeberater/
innen nach § 37 SGB XI

Die Beratung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen ist Aufgabe der Pflege und wird durch die Implementierung der Expertenstandards gesetzlich verpflichtend. Kommunikation und Beratung zu pflegerischen Problemen
fand immer schon statt. „Formale Gesprächssituationen“ sind vielen Pflegekräften aber fremd und können ein gewisses Unbehagen auslösen. Das praxisnahe Seminar bereitet Pflegekräfte auf die Beratungssituation vor und gibt wertvolle Tipps zur Vorbereitung und Gestaltung des Gespräches.

Inhalte
• Gesprächsführung mit Kundinnen/Kunden und Angehörigen
• Der Beratungsprozess
• Kommunikationsstörungen im Beratungsprozess
• Praktische Übungen am Fallbeispiel

Zielgruppe: Pflegekräfte

Die palliative Begleitung eines Menschen in seiner letzten Lebensphase stellt Pflegende und Betreuende vor Herausforderungen. Gesellschaftliche Anforderungen, kulturelle Unterschiede und zu allererst die Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen sind hierbei durch eine palliative Haltung zu
berücksichtigen.
• Was bedeutet der Begriff „Haltung“ in der palliativen
Begleitung?
• Welche Bedürfnisse seitens der palliativ zu
Begleitenden stehen im Vordergrund?
• Was ist zu tun – was ist zu lassen?
In diesem Seminar geht es darum, sich mit den eigenen Bedürfnissen in Bezug auf die Bedürfnisse des zu Begleitenden auseinander zu setzen. Dazu bedarf es Hilfestellungen, um zu einer bewussteren eigenen Haltung und reflektierten Verhaltensweisen zu gelangen. Auf diese Weise sollen Ängste und Unsicherheiten in der Begleitung verringert sowie empathisches Verhalten ausgebaut werden. Die Teilnehmenden erkennen, dass Palliative Care ausschließlich im Team stattfinden kann.

Inhalte
• Haltung Palliative Care
• Eigene Bedürfnisse und Bedürfnisse der Pflegebedürftigen in unterschiedlichen palliativen
Phasen
• Ängste/ Unsicherheiten in der Begleitung
• Ansätze der Symptomkontrolle
• Kommunikation mit Beteiligten in der Begleitung
• Individuelle Fragestellungen/ Fallbeispiele

Zielgruppe: Pflegefachkräfte / Leitungskräfte

Seit Jahren bemängeln Pflegebedürftige, Angehörige, Einrichtungen und Pflegende den hohen Dokumentationsaufwand in der Pflege. Das Bundesministerium
für Gesundheit hat daher ein Projekt zum Bürokratieabbau in der Pflege organisiert und finanziell unterstützt. Das Strukturmodell zur Entbürokratisierung ist das Ergebnis dieses Projektes. In dieser Basisschulung erlernen die Teilnehmenden
den Umgang mit der vereinfachten Pflegedokumentation und werden auf die Umsetzung in der Praxis vorbereitet. Das Seminar ist im Rahmen einer Implementierungsphase optimal als Basisschulung für Leitungs- und Pflegefachkräfte geeignet.
Inhalte
• Grundgedanke/Grundinformation Strukturmodell
• Die strukturierte Informationssammlung (SIS)
• Die Risikoeinschätzung
• Tagesstruktur- und Maßnahmenplanung
• Praktische Übung
• Umstellung auf Strukturmodell / Erfahrungen

Zielgruppe: Pflegefachkräfte

Das Pflegestärkungsgesetz II ist verabschiedet und somit der neue  Pflegebedürftigkeitsbegriff zum 01.01.2017 beschlossen. Die Pflegebedürftigkeit wird nicht mehr wie bisher in 3 Pflegestufen unterteilt, sondern zukünftig in 5 Pflegegraden gemessen. Dabei werden nicht die Defizite begutachtet, sondern geschaut, was der Pflegebedürftige noch kann. Ähnlich wie die derzeitige Begutachtungsrichtlinie ist das neue Begutachtungsinstrument in insgesamt
sechs pfl egerelevante Bereiche wie z.B. kognitive und kommunikative Fähigkeiten oder der Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen, unterteilt.
In jedem der 6 Bereiche wird der Grad der Selbstständigkeit einer Person bei den zugehörigen Aktivitäten erfasst. Aus den Ergebnissen der Prüfung ergibt sich die Einordnung in einen der fünf Pflegegrade. Dieses praxisnahe Seminar macht Leitungs- und Pflegekräfte mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff vertraut und
gibt Tipps und Hilfen für ein mögliches Vorgehen und Formulierungen in der Dokumentation.

Inhalte
• Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff
• Aufbau des neuen Begutachtungsinstrument
• Einschätzung der Selbstständigkeit in den verschiedenen Bereichen

• Ermittlung des Pflegegrades
• Vorgehen und Formulierungen in der
Dokumentation
• Praktische Übungen

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